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IPO-Versicherung (Börsengang)

Was ist eine IPO-Versicherung?

IPO steht für Initial Public Offering, einer Sparte, die sich aus dem amerikanischen Versicherungsrecht entwickelt hat. Mit der Versicherung soll das Sonderrisiko von Börsengängen abgesichert werden, in erster Linie hierbei das Prospekthaftungsrisiko.

Was ist der Deckungsumfang der IPO-Versicherung?

IPO deckt das Vermögensschadenrisiko, für das der Emittent eines Wertpapieres im Schadenfall gegenüber dem Anleger haftet. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Emissionsprospekt unwahre oder irreführende Angaben enthält, die dem Anleger zum Nachteil gereichen. Der Prospekt stellt für den Käufer eine wesentliche Entscheidungsgrundlage dar und muss daher zutreffende Angaben enthalten. 

Eine allgemeine Haftpflichtversicherung umfasst den Schutz des Prospekthaftungsrisikos in der Regel nicht, da diese Versicherung vorrangig Personen-, Sach- sowie hieraus resultierende Vermögensschäden abdeckt. Auch eine D&O-Versicherung schützt hier nicht, da diese das persönliche Haftungsrisiko der Unternehmensleiter absichert und in der Regel Ausschlüsse für Wertpapierhandel enthält.

Wer kann eine IPO-Versicherung abschließen?

Die IPO-Deckung wird vom Unternehmen selbst zugunsten des Emittenten abgeschlossen. Neben den Unternehmensleitenden und Organen bezieht sich der Schutz auch auf alle Mitarbeitenden, die am Börsengang mitgewirkt haben.