D&O-Versicherung

Der Begriff der D&O-Versicherung stammt aus dem anglo-amerikanischen Sprachgebrauch und steht für Director‘s and Officer‘s Liability Insurance.

Die D&O-Versicherung sichert Leitungsorgane (Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte) gegen Schadenersatzansprüche wegen angeblicher unternehmerischer Fehlentscheidungen ab.

Welchen Deckungsumfang bietet die D&O-Versicherung?

Gegenstand der Deckung sind Ansprüche innerhalb der Vertragslaufzeit, die zu Vermögensschäden führen und die Unternehmensleiter aufgrund der gesetzlichen Haftpflichtbestimmungen schadenersatzpflichtig sind. In diesem Fall haften sie gesamtschuldnerisch, persönlich und mit dem gesamten Privatvermögen.

Gedeckt sind Ansprüche des Unternehmens gegen das Management. Die D&O-Versicherung umfasst die Prüfung der Haftpflichtfrage, die Abwehr unberechtigter Ansprüche sowie die Befriedigung berechtigter Ansprüche.

Wer kann eine D&O-Versicherung abschließen?

In der Regel ist der Versicherungsnehmer der D&O das Unternehmen selbst. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Einzelpersonen eine solche Versicherung abschließen – etwa wenn das Unternehmen sich weigert, die Prämienzahlung zu leisten. Nähere Informationen zur Persönlichen D&O-Versicherung finden Sie hier

Welche Vorteile bringt eine D&O-Versicherung?

Die D&O-Versicherung schützt das Privatvermögen der Manager bei eigenem Fehlverhalten. Sie greift auch bei gesamtschuldnerischer Haftung, da die Leitungsorgane im Ernstfall auch für Fehler ihrer Kollegen einstehen müssen.

Zudem schützt die D&O-Versicherung die Bilanz, denn Schadenersatzforderungen können das Privatvermögen der Inanspruchgenommenen übersteigen.